Jamaika

Jamaika – Paradies der Karibik
Die Insel Jamaika befindet sich in der Karibik und ist ein Mitglied des Commonwealth of Nations. Dabei handelt es sich um eine lockere Verbindung von unabhängigen Staaten, die hauptsächlich aus dem Vereinigten Königreich und seinen einstigen Kolonien bestehen. Darüber hinaus ist die Insel ein Bestandteil der Großen Antillen. Die Landeshauptstadt von Jamaika ist Kingston.

Kalkstein im Zentrum des Geschehens – die jamaikanische Landschaft
Jamaika befindet sich im nördlichen Teil der Karibischen Platte in unmittelbarer Nähe der Nordamerikanischen Platte. Diese Grenznähe ist eine Ursache für die auftretenden Naturkatastrophen in dieser Umgebung. Ein Beispiel ist das Erdbeben von 1692, welches letztendlich zur Zerstörung der Hafenstadt Port Royal führte. Kalkstein prägt das Bild der Inselmitte und des Westens. Ungefähr zwei Drittel der Erdoberfläche in diesen Regionen sind davon bedeckt. Die Karst-Landschaft bei Montego Bay im Norden ist von besonderer Schönheit. Im Süden steht eine andere Optik im Vordergrund, weil der Weg zum Meer über Alluvialebenen führt. Die Bergkette Blue Mountains im Osten der Insel ist die Heimat des höchsten Landesgipfels Blue Mountain Peak. Zahlreiche kleine Ströme fließen aufgrund der Gebirgslage vom Norden in den Süden oder in die umgekehrte Richtung. Seen entstehen im trockenen Kalkstein eher selten. Der Moneague Lake ist in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung.

Die Heimat von Bob Marley und den Cool Runnings – Merkmale der jamaikanischen Kultur
Musik spielt seit Jahren eine bedeutende Rolle in der jamaikanischen Kultur. Der Name Bob Marley ist in Europa ebenso ein Begriff wie in Jamaika. Schließlich hat kein anderer Künstler den Reggae dermaßen beeinflusst wie er. Religion, Armut und soziales Ungleichgewicht werden häufig in den Texten der Reggae-Interpreten verarbeitet. In der Literatur kann man von drei verschiedenen Epochen sprechen. Dabei handelt es sich um die Zeit vor dem Kolonialismus, die Kolonialphase sowie die Jahre nach dem Erreichen der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Die Schönheit der jamaikanischen Landschaft wurde bereits mehrmals zum Drehort für Spielfilme auserkoren. Die beiden 007-Abenteuer „James Bond jagt Dr. No“ und „Leben und sterben lassen“ wurden teilweise auf der Insel gedreht. Die populärste Sportart der Insel ist Cricket. Im Jahr 1988 erreichte die Bobmannschaft durch die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Calgary einen gewissen Bekanntheitsgrad. Ihre Geschichte wurde in dem Streifen „Cool Runnings“ verfilmt.

Captain Morgan spült die Schärfe des Essens herunter – Delikatessen auf Jamaika
Vielfalt ist das Zauberwort hinsichtlich der jamaikanischen Küche. Dies liegt in erster Linie aufgrund der Einflüsse aus Europa, Afrika und Asien. Die Jamaikaner würzen ihre Mahlzeiten für ihr Leben gerne und lieben es insbesondere schön scharf zu essen. Ein traditionelles Gericht ist das Curried Goat. Dabei handelt es sich um Curry aus Ziegenfleisch.Obst und Gemüse aus dem Eigenanbau sowie Salzwasserfisch sind beliebte Zutaten einer typisch jamaikanischen Mahlzeit. Die bekannteste Spirituose des Landes ist der Rum. Der Captain Morgan kommt nicht nur bei Einheimischen hervorragend an.

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