Japan

Japan – ein vielbevölkertes Land in Asien
Der Inselstaat Japan ist seit geraumer Zeit das einzige Kaiserreich auf der Welt. Er besteht aus insgesamt vier Haupt- und einigen kleineren Nebeninseln. Die Hauptstadt Tokio liegt auf der großen, ca. 1300 km langen Insel Honshu. Japan ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt.

Sonne, Regen, Schnee und Wind – in Japan geht es drunter und drüber
Aufgrund seiner Lage herrscht in Japan ein sehr wechselhaftes Klima, welches abhängig von den Längen- und Breitengraden der einzelnen Inseln variiert. Auf der nördlichen Insel Hokkaido fallen die Temperaturen in den Wintermonaten häufig unter 0, und starke Schneefälle sind keine Seltenheit. Von daher ist es auch nicht erstaunlich, dass Wettbewerbe in Wintersportarten überwiegend auf dieser Insel ausgetragen werden. In der südlichsten Präfektur Okinawa hingegen herrscht ein subtropisches Klima mit warmen Sommern, milden Wintern und zahlreichen Niederschlägen in der Regenzeit. Diese beginnt in der Regel im Juni und wird von teilweise heftigen Wirbelstürmen geprägt. Der in Japan am häufigsten auftretende Wirbelsturm ist der Taifun.

Ohne Fleiß kein Preis – das japanische Bildungssystem
Bildung spielt in Japan eine mehr als große Rolle. Dies ist eine Folge des Konfuzianismus. Bereits im Kindergarten erlernen japanische Kinder das Hiragana-Alphabet und die wichtigsten Regeln im alltäglichen Umgang. Gruppenarbeit ist sehr gefragt. Die allgemeine Schulpflicht beträgt in Japan neun Jahre, die aus sechs Jahren Grundschule und drei Jahren Mittelschule bestehen. Trotzdem besuchen die meisten Kinder im Anschluss noch drei Jahre lang die Oberstufe um eine Zulassung zum Studium zu erhalten.
Die Universität bzw. ihr Ansehen ist bedeutender als die Wahl des jeweiligen Studiengangs und hat einen größeren Einfluss auf die späteren Möglichkeiten im Berufsleben. Es ist alles andere als einfach einen Platz an einer hoch angesehenen Universität in Japan zu ergattern. Die Voraussetzung ist das Bestehen einer sehr anspruchsvollen Aufnahmeprüfung. Je besser der Ruf einer derartigen Einrichtung ist, umso schwieriger sind die Zugangsprüfungen.

Kampfsport – Beispiele für japanische Traditionen
Es gibt mehrere Sportarten, die bekanntlich in Japan ihren Ursprung haben. Eine davon ist das aus dem Ringkampf abgeleitete Sumo-Ringen. Einst fochten Dorfbewohner auf diese Weise ihre Kleinkriege aus, und auch bei religiösen Feiern war die Austragung dieser Kämpfe ein Normalzustand. Kampfsport ist generell eine äußerst traditionsreiche Bewegungsart der japanischen Kultur. Die Samurai wandten in vergangenen Zeiten eine Kunst namens Jiu Jitsu zur Selbstverteidigung an. Die alten Techniken im Schwertkampf der Samurai kann man heutzutage noch im Kendo erlernen. In dieser Sportart geht es nicht ausschließlich um Bewegung, sondern auch um die Festigung einer einzelnen Persönlichkeit.

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