Vietnam

Vietnam – einst zweigeteilter Staat am Südchinesischen Meer
Die Sozialistische Republik Vietnam ist ein Land in Südostasien und hat mehr als 90 Millionen Einwohner. Ihre Nachbarstaaten sind China, Laos und Kambodscha. Östlich von Vietnam befindet sich das Südchinesische Meer. Die Landeshauptstadt ist das im nördlichen Staatsgebiet gelegene Hanoi. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Teilung in Nordvietnam und Südvietnam. Das Ende des Vietnamkriegs 1976 führte zur Wiedervereinigung sowie zur Umbenennung Saigons in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Vielseitigkeit im ganzen Land – das geographische Bild Vietnams
Fünf unterschiedliche Landschaftsbilder werden in Vietnam voneinander unterschieden. Das Yunnan-Hochland ist ein Gebirgszug an der nördlichen Grenze zu China und zugleich die Heimat der höchsten Erhebung Phan-xi-păng (3.144 m). Zahlreiche ethnische Minderheiten leben in dieser Gegend. Die Region, in welcher sich u. a. die Hauptstadt Hanoi befindet, ist sehr fruchtbar und hört auf den Namen Delta des Roten Flusses. Urlauber zieht es überwiegend zur Halong-Bucht und zu den Kalksteinfelsen um Ninh Binh. Das Annamitische Hochland ist das Hinterland im mittleren und südlichen Vietnam. Die gebirgigen Regionen sind eher spärlich besiedelt. Zwischen diesem Gebirge und der Küste liegt der Annamitische Küstenstreifen. Dieser Küstensaum ist relativ schmal, verfügt aber dafür über eine relativ hohe Bevölkerung. Ho-Chi-Minh-Stadt liegt am Rand einer Schwemmland-Ebene von hoher Fruchtbarkeit, die ebenfalls dicht besiedelt ist und auf den Namen Mekong-Delta hört.

Tourismus in Vietnam – bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes
Der Tourismus in Vietnam gehört seit Jahren zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Urlauber aus aller Welt verbringen immer wieder gerne Zeit in diesem Land, in dem es so vieles zu entdecken gibt. Die günstigen Preise für öffentliche Verkehrsmittel, Essen und Getränke sind mit Sicherheit ausschlaggebend für den konstanten Boom in dieser Branche. Insbesondere Rucksacktouristen können mit einem relativ geringen finanziellen Budget in Vietnam eine ganze Menge erleben. Selbstverständlich kommen auch Badefreunde auf ihre Kosten. Die langen Strände von Danang und Hoi An sind niemals wirklich überlaufen. Es gibt immer ein ruhiges Plätzchen für Touristen auf der Suche nach Erholung. Kulturliebhaber hingegen zieht es überwiegend in die Großstädte.

Außerordentlich lecker – die vietnamesische Küche
Liebhaber der asiatischen Küche schätzen die landestypischen Gerichte Vietnams, die u. a. Einflüsse aus China, Thailand und Indien nicht verleugnen kann. Die Kolonialzeit hat diesbezüglich jedoch auch ihre Spuren hinterlassen, so dass französische Produkte wie Baguette und Croissants ebenfalls zur vietnamesischen Esskultur gehören. Viele Menschen ernähren sich vegetarisch, so dass Gemüse, Reis und Nudeln weitaus bedeutender für die Zubereitung der Speisen sind als Fleisch und Fisch. Ein klassisches Gericht sind die Frühlingsrollen, die sowohl roh als auch frittiert oder gebraten auf den Tisch kommen. Vietnamesen bereiten ihre Speisen häufig auf einem Wok zu, welches seit Jahren auch Bestandteil zahlreicher europäischer Haushalte ist. Bei einem Aufenthalt in Vietnam sind Besuche in einheimischen Restaurants ein absolutes Muss. Europäisches Essen kann man schließlich auch zu Hause haben.

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