Ungarn

Ungarn – das ehemalige Königreich in Osteuropa
Der Binnenstaat Ungarn befindet sich im östlichen Teil Mitteleuropas und ist größtenteils dem Pannonischen Becken zugeordnet. Die Landeshauptstadt ist das im Norden gelegene Budapest, welches zugleich mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern die größte Stadt Ungarns ist. Das Land grenzt an insgesamt sieben Nachbarstaaten. Dabei handelt es sich um Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, die Ukraine und die Slowakei.

Die Geographie – es muss nicht immer Balaton sein
Der Balaton ist der bekannteste See in Ungarn und bereits seit Jahren eine feste Größe im Tourismus-Sektor. Viele Menschen verbringen ihren Sommerurlaub immer wieder gerne an diesem Binnensee im Westen des Landes, weil sie sich u. a. mehrere erholsame Tage für wenig Geld erhoffen. In Ungarn gibt es jedoch weitaus mehr Möglichkeiten für die Naturliebhaber um auf ihre Kosten zu kommen. Am Velencer See gibt es bei weitem nicht so viele Touristen wie am Plattensee (deutsche Bezeichnung für den Balaton). Dies ist eine hervorragende Gelegenheit um den Alltag für kurze Zeit auszublenden und neue Kraft zu tanken. Wanderer verbringen ihre Zeit mit Freude im Tokajer Gebirge oder erkunden den Bakonywald, in welchem sie sich das Weinbaugebiet Badacsony anschauen.

Budapest – ein Traum an der Donau
Budapest gehört zweifellos zu den schönsten Hauptstädten Europas und ist deshalb völlig zu Recht immer wieder ein Magnet für zahlreiche Touristen. Die Stadt muss sich auf osteuropäischem Terrain keinesfalls hinter dem beliebten Prag verstecken und hat für Urlauber aus der ganzen Welt eine Menge zu bieten.
Die Entstehung von Budapest geht auf das Jahr 1873 zurück, als die zu jener Zeit unabhängigen Gemeinden Buda, Óbuda und Pest zusammengesetzt wurden. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten findet man am Ufer der Donau. Das Parlamentsgebäude auf der Pest-Seite hat schon so manchen Touristen beeindruckt, weil es auf den ersten Blick eher wie ein Märchenschloss aussieht und nicht unbedingt wie eine politische Institution auf die Außenstehenden wirkt. Im Stadtteil Buda lohnt sich ein Aufenthalt auf dem Gellértberg zwecks Besichtigung der Zitadelle und der Freiheitsstatue. In nördlicher Richtung befindet sich der Burgberg, auf welchem man das ehemalige Königsschloss sehen kann. Das Burgviertel von Budapest wurde 1987 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Es ist ebenfalls interessant, sich die zahlreichen Brücken anzuschauen, welche die Stadtteile miteinander verbinden. Vor allem in den späten Abendstunden ist ein gemütlicher Spaziergang am Ufer der Donau wundervoll, weil zu dieser Zeit Budapest in den prachtvollsten Farben leuchtet.

Musik, Sport und Gastronomie – Teile der ungarischen Kultur
Pokolgép sorgten in den 80-er Jahren für einen wahren Heavy Metal-Boom in Ungarn. Die Band ist bis zum heutigen Tag aktiv, auch wenn Frontmann József Kalapács in der Zwischenzeit die Truppe verlassen hat und mit anderen Formationen beachtliche Erfolge feiern konnte.
Der Schwimmsport ist in Ungarn von großer Tradition. Bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 gewann die damals erst 14-jährige Krisztina Egerszegi die Goldmedaille über 200 m Rücken. Vier Jahre später in Barcelona wurde sie mit dem Gewinn von drei Goldmedaillen zur erfolgreichsten weiblichen Olympionikin Ungarns. Im Bezug auf die Gastronomie ist die Gulaschsuppe nicht mehr von den ungarischen Speisenkarten wegzudenken.

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